Wie Sie einen Kita- oder Tagespflegeplatz in Wuppertal finden

Sie schauen sich nach der Geburt Ihres Kindes die Kindergärten in Ihrer Umgebung an. Auf der Webseite des Ministeriums gibt es dazu einen Kitafinder mit verschiedenen Kategorien:
http://www.mfkjks.nrw.de/kinder-und-jugend/kinder-in-nrw/kita-finder-nrw.html
Vor Ort machen die Leitungen meist einen Gesprächstermin oder eine kleine Infoveranstaltung, wo Sie sich die Einrichtung anschauen und Fragen stellen können. Wenn die Einrichtung sich für Sie gut anfühlt, melden Sie schriftlich Ihr Interesse an einem Platz an. Ein guter Tipp: Nicht beliebig viele auswählen, aber auch mehr als bei einer Kita anmelden.
Bei der Kommune, in unserem Fall der Stadt Wuppertal sieht es etwas anders aus: Hier können Sie sich automatisch anmelden, Formulare erhält man mit der Post bzw. sie liegen im Rathaus aus. Da die Stadt in der Pflicht ist, allen Eltern mit Kindern ab 1 Jahr einen Platz bereitstellen zu müssen (ab 01.08.2013 gilt das Bundesrecht, das heißt, alle Kinder, die bis 31.07.13 ihren ersten Geburtstag hatten, können einen Platz erhalten), können Sie die Anmeldung schriftlich abgeben. Die Stadt muss Ihnen einen Platz zur Verfügung stellen, dies kann allerdings in einem beliebigen Stadtteil sein. In den letzten Jahren ist in NRW ein immenser Ausbau umgesetzt worden, dennoch werden die geplanten Quoten nicht erreicht. Dies wäre auch utopisch gewesen, daher muss man die eigenen Erwartungen eher niedrig halten. Es dauert einfach noch ein paar Jahre, bis alle Kinder in diesem Bundesland versorgt sind.

Hier die Infos der Stadt Wuppertal dazu.
http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/familie/kinderbetreuung/anmeldung.php
Zeitlich sieht es in NRW mit den Fristen wie folgt aus: Im November/Dezember eines Jahres werden die Plätze für das nächste Kita-Jahr vergeben. Dies fängt am 01.08. an und endet am 31.07. Wenn Ihr Kind bis 31.10. des Jahres, wo es einen Platz haben soll, zum Beispiel drei Jahre alt wird, gilt es als Dreijährig. Das gilt für Ein- und Zweijährige entsprechend. Das heißt: In einer Kita, die schon ab 1 Jahr aufnimmt, ist dies frühestens möglich, wenn Ihr Kind im August 9 Monate alt ist. Aufgrund der mangelnden Platzkapazitäten ist es aber doch eher unwahrscheinlich, dass Sie dann einen Platz erhalten. Es werden daher eher Einjährige aufgenommen.
Für einen Platz zum Kita-Jahr 2014/2015 müssen Sie sich demnach spätestens September diesen Jahres anmelden. Je eher Sie anmelden, desto weiter oben stehen Sie auf der Platzvergabeliste.
Die Zu- oder Absagen eines Platzes erhalten Sie zwischen Dezember und Januar. Falls Sie eine Absage erhalten, müssten Sie noch ein weiteres Jahr warten oder sich um Tagespflege bemühen, mehr dazu weiter unten.
Schwierig ist es aktuell auch für alle Dreijährigen, da viele Kitas nur noch Zweijährige bzw. ganz wenig Dreijährige aufnehmen, wobei Geschwisterkinder meist Vorrang haben.
Den aktuellen Stand mit freien Plätzen bei der Stadt Wuppertal kann man hier sehen:
rathaus-buergerservice/familie/kinderbetreuung/freiekigaplaetze.php
Dies sieht aktuell ziemlich schwierig aus. Wenden Sie sich bitte an die angegebenen Sachbearbeiterinnen, diese kümmern sich um die Platzvergabe. Dazu müssen Sie jedoch schon angemeldet sein.

http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/familie/kinderbetreuung/beratungsservice.php

Zur Tagespflege:

Die Stadt Wuppertal hat eine Abteilung Tagespflege eingerichtet, die Eltern dazu berät und auch Eltern qualifiziert. Hier die Kontakte.
http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/familie/kinderbetreuung/Kindertagespflege_allgemein.php
Dort kann man anrufen und bei einem Termin erhält man Tageseltern in seinem näheren Wohnumfeld. Diese kann man dann kontaktieren und auch kennenlernen. Jede Tagesmutter und jeder Tagesvater hat andere Zeiten und ggf. Wochentage, die sie/er die Kinder betreut. Daher ist es auch gut, sich einige anzuschauen. Auch hier werden die meisten Plätze zum August vergeben, da die älteren Kinder dann in die Kita wechseln. Daher sollten Sie auch hier mindestens ein halbes Jahr vorher suchen.

Elternbeiträge

Die Elternbeiträge sind für die Kita und Tagespflege gleich gestaffelt. Das heißt, aus finanzieller Sicht ist die Tagespflege nicht teurer. Hier der Link, rechts befinden sich die Tabellen:
http://www.wuppertal.de/rathaus-buergerservice/familie/kinderbetreuung/elternbeitraege.php

Kontakt

Wir stehen in Notsituationen bei Fragen und ggf. zur Vermittlung zur Verfügung. Bitte bedenken Sie aber, dass all unsere Arbeit ehrenamtlich ist und wir immer schauen müssen, wie wir dies mit unseren sonstigen Aktivitäten vereinbaren.
Ihr Elternbeirat 2012/13 [email protected]

 

Veröffentlicht unter Eltern, Links | Hinterlasse einen Kommentar

Wahl 2013/14

Die Wahl zum JAEB 2013/14 findet am 5. November 2013 im Rathaus Elberfeld, Neumarkt 10, um 18 Uhr statt.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Hinterlasse einen Kommentar

Protokoll der JAEB Sitzung am 04.06.2013

Protokoll Sitzung Jugendamtselternbeirat Wuppertal 04. Juni 2013 17:00h

EKV Situation bezüglich der Wuppertaler Kitas:

1000 Plätze werden zum 01.08.2013 durch eine durch die Diakonie neu gegründete GmbH übernommen.

320 Plätze werden nicht übernommen. Für diese Plätze sollen zukünftig andere Träger verantwortlich sein. Geplant sind hauptsächlich Elterninitiativen, wobei 2-3 aktuell kurz vor der Gründung stehen. Es besteht bis Herbst weiterhin die Möglichkeit sich bei der Diakonie als Elterninitiative zu bewerben.

 

KiBiz Reform NRW:

Die Arbeitsgruppe KiBiz Reform des JAEB hat ein Anschreiben an die Landtagsabgeordneten des Landes NRW verfasst.

Der Brief wurde am 31.05.2013 auf der Homepage des JAEB Wuppertal veröffentlicht.

Zeitnah zu diesem Brief wurde ebenfalls ein Anschreiben vom Landeselternbeirat NRW an die Landtagsabgeordneten versendet.

Info aus dem Jugendhilfeausschuss:

Thema hier war eine Verstärkung der vernachlässigten Vorsorgeuntersuchungen durch Ärzte in den Kindergärten.

Die JAEB Sitzung wurde um 18:53 Uhr beendet.

 

Veröffentlicht unter Protokolle | Hinterlasse einen Kommentar

Brief an Landtagsabgeordnete

Brief an Landtagsabgeordnete zum Erhalt der Trägervielfalt und Elternwünsche an eine erneute Revision des Kibiz

In den letzten Monaten hatte sich die Arbeitsgruppe des JAEBs, die sich für den Erhalt der EKV-Einrichtungen eingesetze, auch um eine Sammlung von inhaltlichen Anforderungen bezüglich der Gesetzgebung bemüht. Dies war auch vor dem Hintergrund geschehen, dass es eine erneute Revision des Gesetzes geben soll.
Die folgenden Elternerwartungen wurden zusammen mit dem Wunsch, die Trägervielfalt zu erhalten, in dieser Woche an einige Abgeordnete gesendet. Über Reaktionen werden wir berichten.

Erwartungen an eine Revision des Kinderbildungsgesetzes aus Elternsicht

Aus Elternsicht wären folgende Punkte für ein neues Gesetz wichtig:

  1. In NRW ist der Kindertagesstättenbetrieb bisher aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht lohnenswert. Jeder Träger muss mindestens vier Prozent – dieser Satz gilt für Elterninitiativen – selbst aufwenden, wobei diese vier Prozent von Eltern getragen werden. Alle anderen Träger sind gezwungen, neun bzw. zwölf Prozent Finanzierung zusätzlich zu erwirtschaften. Dies mag aus Sicht von gemeinwohlorientierten Beiträgen (Kirchensteuer) relevant gewesen sein, ist jedoch nicht mehr zeitgemäß. Schaut man in andere Bundesländer, ist die Systematik dort eine andere. Da werden die Betreiber von Kitas nicht von ihrem Kerngeschäft abgelenkt. Diese Lücke in der Finanzierung könnte unter anderem ein Grund dafür sein, das NRW beim Ausbau der Kindertagesstätten in Richtung U-3-Betreuung Schlusslicht in Deutschland ist.
     

    Aus Elternsicht wünschen wir, dass Betreiber von Kindertagesstätten mit einem Zuschuss ausgestattet werden, der einen qualitativ hochwertigen Betrieb von Einrichtungen ermöglicht. Es widerstrebt uns, das unter anderem kirchliche Träger mit Tradition und langjähriger Erfahrung immer öfter Kindertagesstätten abgeben (müssen).

    Daher erwarten wir von dem neuen Gesetz, dass man auf dauerhafte Fehlbeträge bei allen Trägern verzichtet. Ansonsten wird es verstärkt in der Praxis dazu kommen, dass Träger die Kosten durch zusätzliche Elternbeiträge auf die Eltern verteilen. Das bedeutet für Eltern, die einer Kirche angehören, eine dreifache finanzielle Belastung: durch Kirchensteuer, den kommunalen Elternbeitrag und den zusätzlichen Beitrag. Das können sich insbesondere einkommensschwächere Familien nicht leisten. Das kann nicht im Sinne des Gesetzgebers sein.

  2. Die bestehenden kommunalisierten Elternbeiträge bevorzugen Eltern, die in zahlungsfähigen Kommunen leben.
     

    Aus Elternsicht ist dies keine zufriedenstellende Lösung. Wir halten die Staffelung der Beiträge für sinnvoll, diese sollte aber nicht in jeder Kommune anders geregelt sein.

    Unsere Erwartung an das neue Gesetz wäre es, einen gestaffelten Elternbeitrag einzuführen, der überall in NRW gleich gilt. Zudem schlagen wir vor, junge Familien durch ein befreites erstes Kitajahr zu entlasten, anstelle des letzten Kitajahres. Durch das Ende des Elterngeldes nach zwölf bzw. vierzehn Monaten fällt für die meisten Familien durch die Kinderbetreuung, die in der Regel durch die Mutter übernommen wird, ein ganzer Verdienst weg. Dieser muss erst einmal durch die Übernahme der Betreuung durch die Kita wieder erarbeitet werden. Zudem ist Sprachförderung mit jüngeren Kindern umso wirksamer. Daher sollte es Ziel der Politik sein, dass alle Kinder spätestens ab dem dritten Lebensjahr eine Kita besuchen.

  3. Zudem ist das letzte Kitajahr von Elternbeiträgen ausgenommen. Diese Regelung ist für uns Eltern nicht nachvollziehbar, unter anderem deshalb, da fast alle freiwerdenden Plätze an U3-Kinder vergeben werden und daher jetzt Dreijährige keinen Kindergartenplatz erhalten. Auch im Offenen Ganztag fallen wieder Gebühren an.
     

    Die einjährige Gebührenentlastung bringt nur einen geringen Vorteil für die Familien, deswegen gehört sie wieder abgeschafft. Zudem ist es den Verwaltungsaufwand nicht wert. Das Geld sollte investiert werden in eine bessere personelle Ausstattung der Kitas.

  4. Bei den Eltern bestehen Bedenken wegen der Qualität der Betreuung bei den gemischten Gruppen mit U3 Betreuung (2-6 jährige Kinder): Hier ist vorgesehen, dass insgesamt 20 Kinder in einer Gruppe von zwei Erzieherinnen betreut werden. Von diesen 20 Kindern sind bis zu 6 Kinder unter zwei Jahre alt: Dies lässt befürchten, dass sich die Betreuung bei den jüngsten Kindern auf das Windelwechseln beschränkt und die Förderung der älteren Kinder komplett wegfällt. In diesem Zusammenhang ist nicht nachvollziehbar, warum in diesem Bereich keine Kinderpflegerinnen arbeiten dürfen, die ja gerade den Pflegebereich als Schwerpunkt ihrer Arbeit haben.
     

    Deswegen wünschen wir uns pro Gruppe ab zwei Jahren eine zusätzliche Kraft: die Kinderpflegerin könnte den Erzieherinnen den Rücken für die wichtigen Förderaufgaben freihalten. Sonst ist die so wichtige Förderung der Kinder in Gefahr.

  5. Weiterhin wünschen sich die Eltern von dem neuen Gesetz, dass die Weiterentwicklung von Einrichtungen unter anderem durch eine verbindliche Finanzierung von Fachberatung gewährleistet wird. Momentan soll zwar Fachberatung vorgehalten werden, bei der Finanzierung in der Gruppenpauschale ist sie jedoch nicht explizit berücksichtigt und damit verbindlich geregelt. Das heißt, in der Umsetzung ist dies momentan komplett eine Trägerentscheidung und wird auch durch die Solvenz eines Trägers geprägt. Wenn eine volle Stelle Fachberatung für 76 Kitas zuständig ist, geht es wahrscheinlich eher um die Bearbeitung von Notfällen als um Weiterentwicklung.
     

    Wir erwarten daher vom neuen Gesetz, eine verbindliche finanzielle Regelung zu Fachberatung. So sichert man unter anderem eine qualitativ hochwertige Weiterentwicklung von Kinderbildungseinrichtungen. Hier kann man sich zum Beispiel am Kitagesetz in Berlin orientieren, dort wird pro Kind ein Betrag für Fachberatung berücksichtigt. Jeder Träger kann dann selbst entscheiden, wo und wie Fachberatung eingekauft wird.

  6. Aus Sicht der Eltern wäre zudem eine Kindergartenpflicht ab drei Jahren für alle Kinder wünschenswert. Die frühzeitige Förderung von Kindern aus schwierigen Verhältnissen und von fremdsprachigen Kindern ist für den sozialen Frieden und aus wirtschaftlichen Gründen für die Zukunft Deutschlands unabdingbar. Das geplante Betreuungsgeld hingegen verleitet dazu, die Kinder zu Hause zu lassen. Insbesondere fremdsprachliche Kinder kommen häufig erstmals in der Grundschule mit der deutschen Sprache und der deutschen Kultur in Kontakt. Das bedeutet eine erhebliche Benachteiligung dieser Kinder im Bildungswettbewerb und beeinträchtigt erheblich die Qualität der Grundschulbildung in sozialen Brennpunkten. Jedes Kind, das aus dem Bildungssystem herausfällt, bedeutet eine verpasste Chance und häufig genug ein schlimmes Schicksal für das einzelne Kind. Unserer Meinung nach kann sich Deutschland diese Verschwendung von kostbaren „Ressourcen“ nicht erlauben kann. Die Auswirkungen dieser „Erziehungsfreiheit“ wird den Staat in Zukunft viel Geld kosten, ganz abgesehen von dem sozialen Zündstoff, der geeignet ist, die Demokratie zu bedrohen.
     

    Wir fordern also eine Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr, bei Einstellung des Betreuungsgeldes. In den Kindergärten lernen die Kinder frühzeitig ein soziales Miteinander kennen und können gezielt gefördert werden. Dafür sollten mind. drei Jahre bis zur Einschulung Zeit gegeben werden.

Veröffentlicht unter Eltern | Hinterlasse einen Kommentar

JAEB-Sitzung am 4.6.2013

Tagesordnungspunkte für die JAEB-Sitzung am 4.6.2013 um 17h in Raum 202, Rathaus Wuppertal-Elberfeld:

  1. EKV Situation bezüglich der Kitas
  2. KiBiz Reform NRW
  3. Verschiedenes
Veröffentlicht unter Treffen | Hinterlasse einen Kommentar

Ausnahmegenehmigungen für KinderpflegerInnen

Die Stadt hat viele Ausnahmegenehmigungen für KinderpflegerInnen erteilt, um den Personalstand in den Kindertageseinrichtungen halten bzw. ausbauen zu können. Hierbei wurde berücksichtigt, dass die KinderpflegerInnen auf über 15 Jahre Berufserfahrung zurückgreifen, sie 2008 über 45 Jahre alt sein und entsprechende Qualifikationen haben mussten sowie eine Unzumutbarkeit für eine Umschulung zum bzw. zur ErzieherIn vorliegen musste. Aber auch Ergänzungskräfte und Berufspraktikanten profitieren von der Personalvereinbarung bis 31.12.2013.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Hinterlasse einen Kommentar

Gesundheitsvorsorge mangelhaft

Die Gesundheitsvorsorge in den Kitas der Stadt Wuppertal nach §10 KiBiz lässt sehr zu wünschen übrig. Das Gesundheitsamt kann diese gesetzliche Vorgabe nicht erfüllen, da ein großer Personalmangel herrscht. Bei der nächsten Jugendhilfeausschußsitzung soll dieses Problem erörtert werden, und man hofft, dass dieser Abhilfe schaffen kann. Die Kitas werden angehalten, immer wieder für die Vorsogen, sowohl Kinderärzte als auch Zahnärzte beim Gesundheitsamt anzufordern und Termine zu vereinbaren.

 

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Hinterlasse einen Kommentar

Online-Befragung Inklusionsplätze

Für den Ausbau von Integrations- und Inklusionsplätzen in Wuppertal findet zur Zeit eine Online-Befragung  bei den einzelnen Trägern statt.

 

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Hinterlasse einen Kommentar

Erhalt der Schulsozialarbeit in Grund- und weiterführenden Schulen

Bitte schließen Sie sich folgender Forderung an, denn:

Wir fordern die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit in NRW!

Die zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Schwierigkeiten oder Verhaltensauffälligkeiten und die Pluralisierung der Lebenslagen während der letzten Jahre hat das zurückgegangene Interesse an der Schulsozialarbeit wieder neu belebt.

Die Finanzierung der Schulsozialarbeit im Rahmen von Bildung und Teilhabe läuft zum Jahresende aus und eine Weiterfinanzierung ist noch nicht in Sicht.
Fast 1500 Sozialarbeiter/innen sind in NRW davon betroffen.

Die Unterzeichnung dauert 10 Sekunden und ist dringend nötig. Aktuell sind es 12.500 Unterzeichner, es werden insg. 50.000 benötigt bis in zwei Wochen.

https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-schulsozialarbeit

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Hinterlasse einen Kommentar

Status Kinderbetreuungsausbau in Wuppertal

Zum 1.8.2013 werden in den Wuppertaler Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von2 bis unter 3 Jahren 1561 Plätze für das Kalenderjahr 2013/14  zur Verfügung gestellt.

Für Kinder im Alter von 0 bis unter 2 Jahre werden zu Beginn des neuen Kalenderjahres 135 Plätze.

In insgesamt 146 von 177 Einrichtungen stehen damit ab dem neuen Kindergartenjahr 1696 Plätze ganzjährig für unter dreijährige Kinder zur Verfügung. Damit haben sich 11 weitere Einrichtungen der Herausforderung gestellt, das Angebot um Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren zu erweitern. Das bedeutet, dass in 82% aller Tageseinrichtungen für Kinder Plätze für diese Altersgruppe angeboten werden.

Hinzu kommen etwa 750 Kinder, die im Laufe des Kindergartenjahres 2013/14 das dritte Lebensjahr vollenden und bereits ab Beginn des Kindergartenjahres einen Platz für Dreijährige belegen.

Zum 1.3.2013 verfügen insgesamt 131 Tagespflegepersonen über eine Pflegeerlaubnis gem. § 43 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Damit stehen zum 1.3.2013 insgesamt 559 Plätze in geprüften Tagespflegestellen in Wuppertal zur Verfügung. Darin enthalten sind 6 Großpflegestellen. Mit einer Ausweitung auf mindestens 600 Plätze zum Kindergartenjahr 2013/14 wird gerechnet. Bei einigen Pflegeerlaubnissen sind, aufgrund der räumlichen Situation, die Anzahl der gleichzeitig zu betreuenden Kinder individuell gestaltet.

Die Stadt stimmt dem Spielflächenbedarfsplan Wuppertal 2012 zu. Die Grundüberholung bzw. Sanierung bestehender Spielflächen erfolgt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel gemäß Prioritätensetzung.

42 Spielflächen bleiben weiterhin Spielplätze und werden künftig als Spiel- und Naturerfahrungsräume genutzt.

Veröffentlicht unter Neuigkeiten | Hinterlasse einen Kommentar